Am 21. Juli fand an der Schule Neuenstein der diesjährige Club-of-Rome-Tag statt. An diesem Tag stand nicht der reguläre Unterricht im Mittelpunkt, sondern das gemeinsame Lernen in zahlreichen Projekten rund um die Themen Nachhaltigkeit, Zukunft, Kreativität und gesellschaftliche Verantwortung.

Die Schülerinnen und Schüler konnten aus über 25 verschiedenen Angeboten wählen und sich entsprechend ihrer Interessen in ein Projekt einbringen. Die Themen waren dabei sehr vielfältig: Von kreativen Angeboten wie Töpfern, Handlettering oder Upcycling über handwerkliche und technische Projekte bis hin zu Natur, Umwelt, Gesundheit, Medien und Künstlicher Intelligenz war für alle etwas dabei. Viele Projekte wurden durch außerschulische Partner unterstützt und boten den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Neues auszuprobieren, praktische Erfahrungen zu sammeln und andere Stärken zu entdecken.

Besonders schön war zu sehen, mit wie viel Freude und Motivation die Schülerinnen und Schüler in den Projekten gearbeitet haben. Viele waren mit großem Interesse dabei, haben sich gegenseitig unterstützt und ihre eigenen Ideen eingebracht. In den meisten Gruppen wurde den ganzen Tag konzentriert gearbeitet und am Ende konnten viele tolle Ergebnisse präsentiert werden.

Einige Projekte sind besonders in Erinnerung geblieben. Im Projekt „Musik an und Kopf aus“ bauten die Schülerinnen und Schüler zunächst ihre eigenen Trommeln aus Pappkartons. Danach wurde gemeinsam zu verschiedenen Musikstücken getrommelt. Dabei ging es nicht nur um Musik, sondern auch um Gemeinschaft, Konzentration und Spaß.

Im Projekt „Palettenbau mit S+P“ entstanden gleich zwei Dinge, die auch in Zukunft an unserer Schule genutzt werden können: eine Candy Bar für Schulveranstaltungen und ein Kräuterbeet für den Schulgarten. Hier wurde deutlich, wie aus einfachen Materialien mit Kreativität und Teamarbeit etwas Neues und Sinnvolles entsteht.

Ein weiteres spannendes Angebot war die Naturfarben-Werkstatt. Hier stellten die Schülerinnen und Schüler aus Gemüse und anderen Lebensmitteln ihre eigenen Farben her und färbten damit verschiedene Materialien. Für viele war es überraschend zu sehen, dass Farben auch auf natürliche Weise hergestellt werden können und Nachhaltigkeit bereits bei alltäglichen Dingen beginnt.

Mit Unterstützung der Experimenta Heilbronn beschäftigte sich eine Projektgruppe mit dem Thema Künstliche Intelligenz. Die Schülerinnen und Schüler probierten verschiedene Anwendungen aus und setzten sich damit auseinander, welche Chancen, aber auch welche Herausforderungen KI für unsere Zukunft mit sich bringt.

Ein weiteres wichtiges Projekt war das Bilde Lebensretter aus. Hier lernten die Schülerinnen und Schüler, wie sie in Notfallsituationen richtig handeln und Verantwortung für andere übernehmen können. Dieses Projekt vermittelte wichtige Fähigkeiten, die weit über den Schulalltag hinaus von Bedeutung sind.

Im Mittelpunkt des Tages stand das eigene Erleben. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten aktiv mit, entwickelten Ideen, gestalteten Produkte, tauschten sich aus und konnten erleben, wie Nachhaltigkeit auf ganz unterschiedliche Weise umgesetzt werden kann. Gleichzeitig erhielten sie Einblicke in verschiedene Berufsfelder und konnten eigene Interessen und Fähigkeiten entdecken.

Besonders positiv war zu beobachten, mit wie viel Motivation und Engagement viele Schülerinnen und Schüler in ihren Projekten gearbeitet haben. Sie nutzten die Gelegenheit, Neues auszuprobieren, eigene Ideen einzubringen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. In vielen Gruppen wurde konzentriert gearbeitet, kreativ gestaltet und mit sichtbarer Freude gelernt. Gerade diese offene und praxisnahe Arbeitsweise hat den Tag geprägt und gezeigt, wie motivierend Lernen außerhalb des gewohnten Unterrichts sein kann.

Ein besonderes Highlight war das Reporterteam. Sieben Schülerinnen und Schüler waren den ganzen Tag in der Schule unterwegs, machten Fotos, drehten Videos und führten Interviews. So konnten viele Eindrücke aus den verschiedenen Projekten festgehalten werden. Aus diesem Material entstanden Präsentationen, die am nächsten Tag den anderen Klassen gezeigt wurden und den Club-of-Rome-Tag noch einmal lebendig werden ließen.

Der Club-of-Rome-Tag hat gezeigt, dass Lernen nicht nur im Klassenzimmer stattfindet. Wenn Schülerinnen und Schüler selbst mitarbeiten, ausprobieren und Verantwortung übernehmen dürfen, entstehen viele schöne Ideen und wertvolle Erfahrungen. Genau das war an diesem Tag in allen Projekten zu spüren.

Zum Schluss möchten wir uns bei allen Lehrkräften, den außerschulischen Partnern sowie allen Helferinnen und Helfern herzlich bedanken. Ohne ihren Einsatz wäre dieser abwechslungsreiche und gelungene Tag nicht möglich gewesen.